Hyaluronsäure mit Hylase auflösen - Erfahrungen

Nicht selten wird insbesondere im Bereich der Lippen zu viel Hyaluron gespritzt (im Extremfall "Schlauchbootlippen"), so daß der dringende Wunsch aufkommt, das Zuviel an Volumen möglichst bald wieder loszuwerden. Manchmal sackt auch ein Hyalurondepot nach unten ab und bildet dann an einer Stelle ein Polster, wo man es gar nicht haben will. Entsprechend geschulte Ärzte dürfen das Enzym Hyaluronidase verwenden, welches die Hyaluronsäure wieder auflösen kann. (s. Kapitel "Gesicht"). Im folgenden Blog besteht die Möglichkeit, Fragen zu dieser Methode zu stellen oder über Erfahrungen mit dieser Methode zu berichten. Gruß Dr. Lüthy 

Kommentare: 261
  • #261

    Katharina Böker (Montag, 23 November 2020 20:30)

    Sehr geehrter Herr Doktor
    ich habe vor circa vier Monaten eine juverferm Volux Unterspritzung an der Jawline gehabt.leider
    Ist das Ergebnis nicht schön. deshalb habe ich mir sechs Hylase spritzen lassen jedoch löst sich das Produkt nicht auf. Haben Sie eine Vermutung warum es nicht wirkt?Können Sie mir bitte weiterhelfen
    Mit freundlichen Grüßen

  • #260

    Ak (Mittwoch, 18 November 2020 09:29)

    Guten Tag Herr Dr. Lüthy, vor 1 Woche habe ich mir die Tränenrinne mit Redensity 2 unterspritzen lassen. Ich habe rechts eine 1 cm lange Schwellung, eine Art Deopt, die sich nicht verändert. Das restliche Unterlid ist dick. Auf der anderen Seite habe ich noch einen kleinen blauen Fleck und eine Delle. Kann sich noch etwas verbessern? Es wurde mit einer spitzen Kanüle gespritzt , 3 x pro Auge. Es gab keine Quaddelbildung. Ich war in einer renommierten Klinik bei einem PC. Bitte helfen Sie mir, ich bin sehr unglücklich. Viele Grüße

  • #259

    Kk (Dienstag, 03 November 2020 21:08)

    Guten Tag Herr Dr. Lüthy,
    danke für die Antwort.
    Quaddelbildung erfolgte wie "geplant".
    Zunächst wirkte alles normal,Quaddeln schienen zu verlaufen, einige Stunden später hatte ich dann aber auch schon Stränge/Knötchen Depotähnliche Ansammlung.
    Bis heute ist das so geblieben. Etwas abgeschwollen aber immer noch leicht sichtbar.
    Die Heilpraktikerin kann sich das nicht erklären und rät von Hylase ab da es normalerweise gar nicht zu solchen Gegebenheiten kommen sollte zudem sei die Hyaluronsäure auch unvernetzt
    Kann das auch an diesem Biorevitalizing Komplex liegen? Wie sehen sie das organische Silizium kann es daran liegen?Oder doch ehr an der unvernetzten Hyaluronsäure?
    Kann Hylase alles schlimmer machen? Ich werd echt langsam verrückt und würde echt alles ausprobieren um Besserung zu erhalten.
    Viele Grüße

  • #258

    Dr. Lüthy (zu #257) (Dienstag, 03 November 2020 16:45)

    Hallo Kk,
    ist ohne Untersuchung schwierig zu beantworten. Unterm Auge ist die Haut ja extrem dünn und intracutane Injektionen technisch schwierig - vielleicht wurde doch subdermal gespritzt und es hat sich ein Hyaluronsäure-Depot gebildet. Sollte das der Fall sein, wäre ein Versuch mit Hylase sinnvoll. Hatten sich direkt nach den Injektionen die gewünschten kleinen Quaddelchen in der Haut gebildet? Oder war zunächst von den Injektionen gar nichts zu sehen? Bei Letzterem ist die Gefahr einer Depotbildung und auch langandauernder Wasseransammlung sehr viel höher. Ein Behandlungsfehler liegt da aber eher nicht vor, v.a. in den USA und in Osteuropa ist das Auffüllen unterhalb der Augen mit stumpfen Kanülen durchaus üblich.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #257

    Kk (Dienstag, 03 November 2020 13:49)

    Guten Tag,
    ich hatte im Juli eine Meso Eye Therapie mit dem Präperat Rrs Ha Eyes von Aestetic Dermal.
    Das Produkt ist flüssig und enthält neben unvernetzter Hyaluronsäure einen Biorevitalizing Komplex mit Vitaminen, Antioxidantien und organischen Silizium. Das Produkt wurde ganz oberflächlich injiziert.
    Leider bin ich mit dem Ergebnis, welches nur wenige Wochen vorhalten sollte, überhaupt nicht zufrieden!
    Es hat sich eine Art Strang/Depot gebildet und sieht einfach uneben aus. Das ganze hält bis heute an, also fast 4 Monate.
    Nun behauptet die Heilpraktikerin bei der ich war ,das könne unmöglich von der Therapie kommen. Kann man hier einen Versuch mit Hylase unternehmen? Unvernetzte Hyaluronsäure sollte doch normalerweise nach 3-4 ,Monaten weg sein.....

  • #256

    Dr. Lüthy (zu # 255) (Mittwoch, 28 Oktober 2020 11:16)

    Hallo K.R.,
    Sie hatten ja erfahren, daß 30 IE nichts bringen und sogar bei 60 IE noch nicht alles weg ist. Falls das Gewebe also nicht stark eingefallen ist, würde ich mit mindestens 60 IE weitermachen. Sicherer ist natürlich weiter abwarten bzw. den Abstand erhöhen.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #255

    K.R (Mittwoch, 28 Oktober 2020 11:05)

    Lieber Herr Lüthy
    Besten Dank für ihre schnelle Rückmeldung.
    Kann denn mit der gleichen Dosis von 60 Einheiten nichts mit dem eigenen Gewebe passieren ? Warum würde sie gleich hoch dosieren?
    Besten Dank für ihre Rückmeldung
    K.R

  • #254

    Dr. Lüthy (zu # 253) (Mittwoch, 28 Oktober 2020 10:54)

    Hallo K.R.,
    freut mich sehr, daß es nun doch eine kleine Verbesserung gegeben hat. Ich würde insgesamt 14 Tage abwarten bis wirklich alles abgeschwollen ist und dann ggf. noch einmal mit derselben Dosis nachlegen.
    Gruß Dr. Lüthy, und bleiben Sie gesund!

  • #253

    K.R (Mittwoch, 28 Oktober 2020 10:43)

    Guten Morgen Herr Lüthy
    Ich wollte ein kurzes Feedback geben .
    Bei meiner ersten Hyalase Behandlung mit 30 Einheiten sah man keine Verbesserung . Nun war ich letzten Freitag nochmal dort und man spritze 60 Einheiten . Dieses Mal hat es etwas geholfen und es hat eine kleine Verbessrung gegeben . Jedoch ist heute Mittwoch und es ist immer noch eine Schwellung bzw Wulst da .
    Würden sie vorschlagen , es nochmal mit weniger Einheiten zu machen oder abzuwarten ?
    Besten Dank für ihr Feedback .
    K.R

  • #252

    K.R (Montag, 19 Oktober 2020 10:57)

    Lieber Herr Lüthy
    Besten Dank für ihre Rückmeldung .
    Ja leider ist der Arzt in verschiedenen Kliniken und momentan nicht hier . Desweiteren habe ich aufgrunddessen wie ich aussehe kein Vertrauen mehr zu ihm . Die Klinik hat mich daher selbst zu einem schönheitschirurgen überwiesen .
    Meinen sie denn auch , dass sich das automatisch abbauen könnte oder dass es eventuell auch der Fall sein könnte , dass diese Wulst bleibt ?
    Mich stört es einfach und ich werde , wenn ich nochmal etwas machen lassen würde , eher etwas anderes versuchen als hyaluron .
    Ich habe vorher ausser Fältchen von Trockenheit eine sehr gute Haut gehabt .
    Die Wulst ist zwar nicht hart aber sie ist wie ein Tränensack .

  • #251

    Dr. Lüthy zu #250 (Montag, 19 Oktober 2020 10:20)

    Hallo K.R.,
    danke für Ihre Anfrage. Prinzipiell wäre es sicher von Vorteil gewesen, die Hylase vom selben Arzt spritzen zu lassen wie die Hyaluronsäure - nur der Erstbehandler weiss genau, wo er gespritzt hat und kann die Hylase in der Regel genauer platzieren. Unter den Augen sind Schwellungen oft hartnäckig, weshalb dort nur selten Hyaluron gespritzt wird. Diese manchmal auch mehrere Wochen anhaltenden Schwellungen verschleiern in den ersten Tagen oft die gute Wirkung der Hylase, so dass ich immer mindestens eine Woche abwarte bis ich erneut Hylase anwende. Nach einer Woche kann man sicher nochmal einen Versuch mit Hylase wagen. Wäre nett, wenn Sie uns auf dem Laufenden halten.
    Gruß Dr.Lüthy

  • #250

    K.R (Montag, 19 Oktober 2020 08:57)

    Guten Morgen
    Ich hatte vor 2.5 Wochen eine Hyaluronunterspritzung meiner Augen .
    An der einen Seite hat sich eine Wulst gebildet, an der anderen Seite hatte ich ein komplett blaues Auge.
    Und dies war nicht bei einer Kosmetikerin, sondern bei einem Dermatologen , der seit über 25 Jahren in der àsthetik arbeitet.
    Daraufhin war ich letzten Freitag bei einem Chirurgen für eine Hylaseunterspritzung. Dieser hat 0.2ml genommen und wollte dies auflösen.
    Heute ist Montag und ich sehe keine Besserung.
    Kann man diesen Vorgang nochmal machen oder wie oft könnte man Hylase spritzen?
    Warum löst sich so eine Wulst bzw Knubbel nicht auf?
    Sollte ich noch abwarten ? Ich habe gelesen, es könnte auch noch eine Schwellung sein.
    Ab wann könnte man die zweite Hylase Spritze machen? Wäre diese schädlich?

  • #249

    V.B. (Mittwoch, 14 Oktober 2020 13:46)

    Sehr geehrter Herr Dr. Lüthy,

    vielen herzlichen Dank für ihre schnelle und sehr ausführliche Antwort- das weiß ich sehr zu schätzen.
    ...sie sprechen mir absolut aus der Seele!
    Heute wurde mir nochmals Hylase gespritzt, nach einer Woche, so, wie sie auch das Procedere vorgeschlagen haben.
    Jetzt kann ich nur abwarten und hoffen, dass es nicht zu einer Operation kommen muss, das wäre ja furchtbar.

    Ihnen nochmals vielen, vielen Dank und alles Gute für Sie!

  • #248

    Dr. Lüthy (zu # 247) (Mittwoch, 14 Oktober 2020 11:13)

    Sehr geehrte Frau Kollegin,
    es tut mir sehr leid, daß Sie eine solche Erfahrung machen mussten - gerade die Nachbehandlung und das Komplikationsmanagement sind natürlich ureigene ärztliche Aufgabe. Beides wird leider manchmal vernachlässigt und führt zu großer Verunsicherung und Ärger. Oft betrifft das Ärzte, welche die Beauty-Behandlungen nur neben ihrer Facharztpraxis machen, so daß es diesen leider kaum auffällt, wenn die Patienten danach wegbleiben......
    In Ihrem Fall gehe ich auch von einer Fehlverteilung der Hyaluronsäure aus, vermutlich wurde auch zu viel gespritzt. Die NL-Falte gilt bei den Patienten fälschlicherweise als leicht behandelbar, birgt aber durch die enorme Beweglichkeit dieser Region zahlreiche Schwierigkeiten und ist eben nicht einfach zu behandeln. Bei Hylase würde ich auch immer mindestens eine Woche abwarten, bevor ich nochmal injziere. Bei fehlender Wirkung verdopple ich zunächst die Dosis, evt. spritze ich auch ein drittes Mal. Hilft auch das nichts, rate ich meist trotzdem dazu, den Abbau des Hyalurons abzuwarten, aber manchmal müssen Granulome trotzdem operativ entfernt werden.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #247

    V.B. (Dienstag, 13 Oktober 2020 18:17)

    Sehr geehrter Herr Dr. Lüthy,

    ich habe mir das erste mal vor circa drei Monaten meine Nasalabialfalten von einer Ärztin (ursprünglich FÄ für Gynäkologie, jetzt ästhetische Medizin) mit Hyaluron behandeln lassen, ich bin 43 Jahre alt.
    Einen Tag nach der Behandlung war iratzeblau, keine Hämatome von den Einstichstellen, sondern vermutlich zu viel Hyaluron injiziert. (Sie hat mir 2 Ampullen Restylane injiziert). Zudem 2 große Knubbel an der Nase, was sich verhärtet anfühlte. Diese waren leicht druckschmerzhaft. Ich sah schlimm aus, zudem kann ich nicht richtig lachen, aufgrund der Resistenzen und ich sehe einfach „operiert“ aus. Zwei Wochen war ich nicht gesellschaftsfähig.
    Ich habe Bilder an die Praxis geschickt, um Rückruf gebeten, meine Situation, keine Resonanz. Seitdem die Hämatome weg sind und die Resistenzen an der Nase rückläufig waren, waren auch die Falter wieder so wie vor der Behandlung. (Ich sollte die „Knubbel“ rausmassieren“.)
    Jetzt habe ich seit circa 2,5 Wochen lateral der Nase Hyaluronabkapselungen. Links ist es viel Schlimmer, akteull ist es circa „5 Mark-Stück-groß“, man sieht es deutlich, es ist druckschmerzhaft und bei Bewegungen im Gesicht ist es unangenehm und man sieht auch eine deutliche Schwellung, seit gestern ist es am leicht gerötet. Ich vermutete ein Granulom und ging in die Praxis. Die Ärztin fand ich im Kontakt unmöglich, sie äußerte nur „sie hatten einen Infekt und dann kann sich die Hyaluronsäure mal mit Wasser verbinden. Ein Granulom ist es auf keinen Fall, das müsste hart sein und das ist weich“. (Einen Infekt hatte ich NICHT).
    Sie hat mich richtig aus der Praxis gekehrt und mich überhaupt nicht ernst genommen. Ich kann diese Aussage überhaupt nicht verstehen. Es ist steinhart und kaum eindrückbar. Ich war danach bei einem FA für Plastische Chirurgie, er hat mir vor 5 Tagen
    1 ml Hylase gespritzt und er meinte, dass er auf jeden Fall von einem Granulom ausgeht. Es gibt seitdem keinerlei Veränderung, ich habe fast das Gefühl, dass es sich noch verschlimmert hat, aber das kann auch Einbildung sein. Ich hatte heute nochmal wegen der Hylase-Wirkung nachgefragt und es hieß, man können dies frühestens nach einer Woche beurteilen, es könne sich noch etwas verändern. Mein normaler Menschenverstand sagt mir nur, dass Hylase relativ schnell wirken müsste, oder liege ich da vollkommen falsch? Ich bin extrem verunsichert und habe wirklich Angst, was mir schlaflose Nächte bereitet. Es ist einfach dieses Gefühl, dass etwas in meinem Gesicht wuchert, und dies auch sehr nah am Auge.
    Ich bin selbst Ärztin und kann einfach nicht verstehen, dass man so mit Patienten umgeht. Man fühlt sich lästig und nicht beachtet, weil man Nebenwirkungen schildert. Ich wurde nicht einmal zur Nachkontrolle gebeten, die Ärztin hat sich nie dazu geäußert. Und ich habe nicht einmal „gedroht“, das Geld zurückzuverlangen oder sonstiges. Aber in erster Linie ist sie Ärztin, die sich doch um ihre Patienten kümmern sollte, oder nicht?
    Da sie sehr erfahren zu sein scheinen, wende ich mich an Sie mir der dringenden Bitte um eine kurze Stellungnahme. Damit würden sie mir wirklich sehr, sehr helfen.
    Ich weiß natürlich, dass Ferndiagnosen immer schwer zu machen sind. Aber ich weiß einfach nicht, was ich noch machen kann.
    Ich danke ihnen ganz herzlich im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen, V.B.

  • #246

    Dr. Lüthy zu #245 (Montag, 05 Oktober 2020 10:32)

    Hallo Tess,
    Sie hatten ja inzwischen persönlichen Kontakt aufgenommen und ich wollte anderen Interessierten kurz das Ergebnis unseres Gesprächs mitteilen: Zusammengefasst halte ich die Hyaluronsäure als Allergien für unwahrscheinlich, da keinerlei negative Symptome an der Nase aufgetreten sind und das kosmetische Ergebnis sehr gut ist. Da sich außerdem die Urtikaria bereits auf Cetirizin gut bessert würde ich zuwarten, bis sich das Hyaluron abgebaut hat. In Zukunft trotzdem möglichst auf Hyaluronsäure verzichten, auf jeden Fall aber das Präparat wechseln. Sicherheitshalber einen Allergietest beim Allergologen planen, am besten auch mit dem Originalpräparat.
    Gruß Dr.Lüthy

  • #245

    Tess (Montag, 05 Oktober 2020 09:29)

    Hallo Dr. Lüthy,

    ich hatte vor 10 Monaten eine Nasenkorrektur bei einer Heilpraktikerin mit Hyaluron (Juvederm). Darauf folgte nach 2 Wochen eine Nachkorrektur. Die Heilpraktikerin hat sehr viel Hyaluron gespritzt und sehr tief. Ein paar Tage später habe ich Schwellungen an den Fingern bekommen. Kurze Zeit darauf habe ich schlimme Nesselsucht bekommen (Quaddeln am ganzen Körper), die höllisch gejuckt haben. Diese Nesselsucht hab ich in abgeschwächter Form immer noch begleitet von Angioödemen (spontane Schwellungen am ganzen Körper). Es belastet mich sehr, da diese Beschwerden nicht besser werden. Ich habe jegliche Allergietests gemacht, es kam nichts dabei raus.

    Ich möchte unbedingt eine Hylase Behandlung machen, mit der Hoffnung, dass diese Beschwerden danach abklingen. Wobei muss hier genau geachtet werden? Hatten sie schon mal einen ähnlichen Fall?

  • #244

    Maria (Mittwoch, 30 September 2020 15:30)

    Hallo Mira,
    darf ich mal fragen warum du so oft zum Auflösen gegangen bist? Hattest du Probleme mit der Hyaluronsäure?

  • #243

    Mira (Donnerstag, 24 September 2020 12:02)

    Hallo Dr Lüthy,
    Ich lasse mir seit einiger Zeit das Hyaluron aus meinen Wangen so wie Tränensäcken mit Hyalse entfernen.
    Ich gehe in regelmäßigen 2-3 wöchigen Abständen zu einer Ärztin meines Vertrauens, und Sie benutzt jedesmal sehr wenig Hyalse und spritzt auch nucht allzu tief. Da sie erkrankt war ging ich danach zu einem anderen Arzt. Dieser hat mir dann eine ordentliche Portion Hylase an die Wangen verpasst. Er sagte das wir die Behandlung nun entgültig abschließen und er somit mir eine höhere Dosis verpassen wird. Er spritzte auch sehr tief, sodass ich es deutlich auf meinen Jochbein knochen gespürt habe. An der Stelle meines Jochbeines an beiden Seiten habe ich nun dunkle Flecken. Auf beiden Gesichtshälften. Es tut nicht weh an diesen Stellen aber da ich einen hellen Hauttyp habe ist es leider sehr prägnant zu sehen. Es ist nun 3 Wochen her und die Verfärbung ist konstant geblieben.
    Könenn Sie mir sagen ob Sie dieses Problem kennen und was Sie mir dazu sagen können. Bin sehr unzufrieden mit diesem Zustand.
    Liebe Grüße
    Mira

  • #242

    Dr. Lüthy zu #241 (Montag, 21 September 2020 08:14)

    Hallo Pia, nach nur 2 Tagen ist eine Beurteilung meist noch nicht möglich. Insbesondere in der empfindlichen Region Unterlid schwillt das Gewebe schon durch die Nadelstiche oft stark an. Die Hylasewirkung auf Hyaluronsäure tritt normalerweise sofort bzw. innerhalb der ersten Stunden ein. Hat sich bereits eine narbige Kapsel um das Hyalurondepot gebildet, ist die Wirkung natürlich begrenzt. Gruß Dr.Lüthy

  • #241

    Pia (Sonntag, 20 September 2020 15:41)

    Hallo
    Mir wurde vor 2 Tagen Hylase gespritzt um eine 1 Jahr alte kleine Hyaluron-Wulst unter dem Auge aufzulösen.
    Mein Arzt unterspritzte das komplette Auge (auf 2 Spritzen verteilt) mit Hylase und ich hatte schon Angst, dass es zu viel ist und ich nachher eine tiefe Kuhle unter den Augen habe.

    Jetzt sind zwei Tage vergangen und die Schwellung ist soweit reduziert, dass es aussieht wie vorher. Die Hyaluron-Wulst ist auch noch beinahe unverändert da aber fühlt sich irgendwie härter an als vorher. Es ist als hätte sich an keiner Stelle Hyaluron abgebaut. Auch nicht außerhalb der Wulst wo gespritzt wurde, was eigentlich gut ist aber mir unverständlich ist. Ich dachte Hylase ist so stark, dass sie unbedingt zum Hyaluron-Abbau führt.

    Kann es sein, dass noch Schwellung als Folge der Injektion da ist und sich der Abbau bzw Hyaluron-Abtransport erst nach 1-2 Wochen zeigt? Ist es normal, dass die Hyaluron-Wulst noch zu fühlen ist?

  • #240

    Dr. Lüthy zu #239 (Donnerstag, 17 September 2020 10:46)

    Hallo baks, Danke für Ihren Beitrag. Eine derartige Reaktion auf Hylase habe ich glücklicherweise nie erlebt, auch in der Literatur wird eine derartige Reaktion nicht beschrieben. Selbst nach großflächigen Anendung hoher Dosen in Rahmen umfangreicher Lokalanästhesien konnten wir nie eine Atrophie erkennen. Hier sind tatsächlich die Spezialisten an einer Uniklinik-Dermatologie gefragt - ohne Biopsien kommt man da sicher nicht weiter. Gruß Dr.Lüthy

  • #239

    Baks (Freitag, 11 September 2020 23:38)

    Hallo Dr. Lüthy,
    seit einer Hylasebehandlung 2019 aufgrund massiv Zuviel gespritzter Hyaluronsäure in der Jochbeingegen, atrophiert das gesamte Gewebe im Gesicht massiv schnell. Die Haut sieht um Jahrzehnte gealtert aus, es haben sich tiefe Augenringe gebildet und das Subkutane Fettgewebe bildet sich unter Schmerzen schubweise zurück. Die Schmerzen bestehen im ganzen Gesicht und sind von stechender, schneidender und brennender Qualität. Teilweise entstehen an den schmerzenden Stellen leichte Schwellunge, die nach dem Abklingen atrophiertes Gewebe zurücklassen. Es scheint, als ob die Hylase immer fortwährend weiter wirkt nun mehr als ein Jahr später noch immer. Kein Arzt konnte bisher helfen, Dermatologen und Rheumatologen haben keine Erklärung. Sichtbar ist lediglich mittels eines Ultraschalls, dass das Gewebe aufgelockert ist und sich vermehrt Blutgefäße gebildet haben. Kann die Injektion ein Ungleichgewicht im Hyaluron-Hyaluronidase Haushalt, eine chron. Entzündung mit Gewebsatrophie oder eine andere Immunreaktion ausgelöst haben? Und wie ist der Prozess zu stoppe? Es gibt mehr betroffene Frauen, die exakt die gleichen Symptome beschreiben, die Monate bis Jahre nach einer Hylaseinjektion anhalten. Gesichter werden regelrecht weggefressen und es bleibt eine leere faltige, ledrige Hülle. Was kann Hylase stoppen?

  • #238

    Dr. Lüthy zu #236 (Sonntag, 06 September 2020 11:19)

    Hallo Giedre,
    Haben Sie sich das Hyaluron tatsächlich selbst gespritzt? Ich kann Ihnen nur raten, sich bei diesem tatsächlich für eine allergische Reaktion sprechenden Befund von einem spezialisierten Hautarzt oder Dermatologie betreuen zu lassen. Außerdem sollten Sie zukünftig kein Hyaluron mehr verwenden. Mit Fillern auf Calcium- oder Milchsäure-Basis gibt es ja Alternativen.
    Gruß Dr.Lüthy

  • #237

    Dr. Lüthy zu #235 (Sonntag, 06 September 2020 11:13)

    Hallo Sonja,
    Einen Versuch mit Hylase würde ich in Ihrem Fall auf jeden Fall machen, das bessert den Befund überraschenderweise manchmal auch nach Jahren! Gruß Dr.Lüthy

  • #236

    Giedre (Samstag, 05 September 2020 15:12)

    Hallo,
    Ich habe vor 8 Monate mir Mundfalte gespritzt. Da war kleine delungen gespürt , aber mich hab das nicht gestört. Vor drei Wochen auf eine Seite hab die Schwellung vergrößern und verhertet. Mein Hausarzt hab mir Penicillin verschrieben und gesagt ich Sol zum Zahnarzt gehen. Vier Tage Penicillin nicht geholfen. Dann bin ich zu Hautarzt, da hab mir gesagt, das ist allergie. So jetzt schon 10 Tage vergangen und meine Schwellungen wurde immer größer, meine untere Lippe ist so eingeschwolen, daß ich Probleme habe bei reden. Und noch was komisch, das auf mein Stirn auch leichtes Erythem aufgetreten und er bewegt sich nach unten zwischen meine Augen. Dadurch habe ich angeschwollene Augen. Aber in Stirn hab ich noch nie Hyloron eingesetzt. Ich müßte ins Krankenhaus.
    Der befund ist Fremdkörpergranulom Haut und Unterhautzellengewebe.
    Ich mache mir große Sorgen. Kann mir jemand sagen ob gibt Hoffnung, daß wieder alles normal wird.
    Ganz liebe Grüße
    Giedre

  • #235

    Sonja Kraft-Metz (Mittwoch, 05 August 2020 19:54)

    Im Dezember 2018 ließ ich mich unterspritzen -Bestätigung vom Arzt liegt mir vor. Hyalyron!
    Nun habe ich einen Wulst an der Backe und Knoten am Kinn. Dachte zunächst, es würde sich auflösen. Im Mai und Juni 2019 ging ich zu dem Arzt, Plastischer Chirurg, in Stuttgart, der unterspritzte. Dieser sagte mir, man könne nichts machen. September würde ich krankdann Corona, alles mögliche kam dazwischen. Kann man mit Hylase auflösen?
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar!

  • #234

    Canan (Samstag, 25 Juli 2020 23:40)

    Ich habe mich verschrieben ich wollte sagen unter den Augen wo juvederm drin ist kommt es nicht zu solchen Reaktionen � bei Belotero in Lippen und Nase ständige Reaktionen

  • #233

    Canan (Samstag, 25 Juli 2020 23:34)

    Hallo dr Lüthy ich bitte sie um einen Rat ich habe mir immer die Lippen mit juvederm machen lassen es gab nie Probleme. Dann mit Belotero einige Monate später wachte ich mit einer Schwellung auf die am nächsten Tag verschwand ich habe nichts weiter dabei gedacht eineinhalb Jahre später habe ich wieder mit Belotero die Lippen und diesmal auch die Nase füllen lassen am Abend sind meine Lippen fast explodiert und ich führ ins Krankenhaus bekam Kortison und antihistamine am nächsten Tag war es gut von nun an Schwellen meine Lippen alle paar Monate an für einige Stunden und es tut weh auch an der Nase bemerk ich eine Veränderung insbesondere bei grippalen Infekten oder wenn etwas anderes gesundheitlich nicht stimmt ! Unter den Augen habe ich juvederm und es kommt noch zu solchen Reaktionen! Ist es ein biofilm oder eine Allergie ? Mein Arzt ist überfragt und sagte lassen sie es einfach von alleine abbauen aber Belotero hält bombenfest es baut sich Nichts ab ! Wenn es ein biofilm ist hilft hylase dann überhaupt ? Was soll ich tun habe Angst das ich eines Tages einen allergischen Schock bekomme ! Und es ist doch schon seid Jahren hyaloron in den Lippen wer kann versichern das die hylase genau die richtigen Stellen trifft ? Danke und bitte um Antwort

  • #232

    Maria (Sonntag, 19 Juli 2020 10:20)

    Hallo Marie,
    ich würde mich sehr freuen wenn du mir schreiben und berichten würdest
    Meine Mail lautet :

    maria.beautyqueen21@gmail.com

  • #231

    Marie --》 zu #224 Maria (Samstag, 18 Juli 2020 20:38)

    Hallo Maria.
    Ich würde dir gerne weitere Informationen geben, allerdings geht das leider nicht über ein öffentliches Portal.
    Ich weiß nicht, wie wir in Kontakt treten können. Hättest du evtl. eine Mailadresse oder Instagram für mich, wenn das hier möglich sein sollte?!
    Ich kann nur soviel sagen, ich habe sehr schlechte Erfahrungen gemacht und die Hylalurondepots sind sichtbar, ich hatte das MRT mit Kontrastmittelgabe. Die (ganz) kleinen Gefäße können wohl nicht dargestellt werden, nur die größeren mittels einer MRT Angiographie. Du brauchst aber auf jeden Fall ein 3 Tesla MRT.
    Schöne Grüße!

  • #230

    Maria (Freitag, 17 Juli 2020 14:12)

    Hallo Petra,
    gibt es was Neues bezüglich deiner Probleme ? Würde mich über eine Rückmeldung freuen. LG Maria

  • #229

    Dr. Lüthy (zu #228) (Donnerstag, 09 Juli 2020 21:59)

    Hallo Maria,
    das mit den Gefäßkompressionen halte ich für ausgeschlossen, das würde nur bei anatomischen Engstellen passieren. Außerdem gibt es im Gesicht reichlich Kollateralgefäße, so daß die Blutversorgung und auch die venöse Drainage meist vom Nachbargefäß übernommen werden kann. Theoretisch gibt es die Möglichkeit einer Kontrastmitteldarstellung der Blutgefäße im Gesicht - mangels Erfahrung bei dieser sehr speziellen Fragestellung wird das aber kaum ein Radiologe machen.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #228

    Maria (Sonntag, 05 Juli 2020 10:31)

    Hallo Herr Dr. Lüthy,
    ich hätte noch eine Frage an Sie. Könnte es auch möglich sein, dass solche wiederkehrenden Schwellungen durch Gefässkompressionen durch Hyaluronsäure entstehen und wenn ja wie könnte man das herausfinden? Und wenn ja würde mit dem Abbau der Hyaluronsäure mit der Zeit diese Gefässkompression wieder verschwinden ?

  • #227

    Maria (Samstag, 04 Juli 2020 20:08)

    Hallo Petra,
    ich finde es sehr schön, dass du dich nochmal gemeldet hast und weiter berichten wirst. Gerade weil es ja eine seltene Komplikation ist, findet man im Internet auch nicht so viel über das Thema. Daher ist das sehr hilfreich für mich und wird auch sicher für andere, sobald sie mal danach suchen hilfreich sein. Es wäre sehr schön zu erfahren, ob das mit den Kortison Tabletten hilft. Hat er dir sonst noch welche Informationen gegeben z.B. ob das auch mit Abbau des Fillers dann wieder weggeht?

  • #226

    Petra (Mittwoch, 01 Juli 2020 23:04)

    Hallo Maria,
    zuerst hat mir ein Hautarzt Antibiotika verschrieben. Habe dann zwei verschiedene probiert! Bringt nichts..Schwellungen kamen wieder. Der Arzt hat mich dann überwiesen zu einem Hautarzt/Plastischer Chirurg der sich mit Komplikationen auskennt. Er sagt, dass so eine Fremdkörperreaktion sehr selten vorkommt. Er behandelt mich mit Kortison Tabletten. Hoffe, es hilft!
    Ich werde berichten. Alles wird gut! Herzlichst Petra

  • #225

    Maria (Sonntag, 21 Juni 2020 15:49)

    Hallo Petra,
    ist mittlerweile schon etwas bei dir rausgekommen bezüglich deiner Gesichtsschwellungen? Das wäre für mich wirklich Interessant bzw. hilfreich, da ich das gleiche Problem habe.

  • #224

    Maria (Mittwoch, 17 Juni 2020 14:15)

    Hallo,
    erst einmal zu Marie. Kannst du mir sagen warum du in der Klinik in Erlangen warst und ob trotzdem, obwohl man die Hyaluronsäure sieht, eine gute Diagnose deines Problems gestellt werden konnte? Hattest du ein MRT mit oder ohne Kontrastmittel? Zu Herrn Dr. Lühty, vielen Dank für Ihre Antwort. Aber wenn man erst mal mit wiederkehrenden Schwellungen konfrontiert ist, hat man schon etwas Angst, dass irgendetwas sein könnte. Natürlich hat jeder Eingriff, egal wie klein, einen Einfluss auf unseren Körper und kann unter Umständen auch Probleme bereiten. Leider wird einem das erst wirklich klar wenn man betroffen ist, weil es einem vorher alles so "normal, easy" vorkommt. Zu Petra, da es bei dir ja ähnlich ist wie bei mir, kann ich dich absolut verstehen. Man steht da erst einmal und weiß gar nicht genau was machen machen soll. Mein Arzt (Facharzt) hat mir auch gesagt, na ja so eine späte Schwellung könnte nicht von der Unterspritzung kommen und alles wird ja wieder abgebaut und einfach mal abwarten. Das sagt sich sehr leicht. Zumal wenn der Arzt dann sagt, es kann nicht davon kommen,,,,,,warum dann bitte warten? Das macht doch keinen Sinn. Entweder kann es davon kommen und dann kann man abwarten oder es kann nicht davon kommen und dann muss man schauen. Ich war mittlerweile schon bei meiner Hausärztin, die hat Blut abgenommen wegen Allergie und Urin wegen irgendwelche Eiweiße ….aber nix gefunden. Dermatologin, die selber Unterspritzungen macht, sagt auch …. das wäre sehr ungewöhnlich, dass man immer wieder ohne Grund Gesichtsschwellungen bekommt die dann wieder weggehen und sagt dann...vielleicht ist das ja was anderes.....also bitte...da kommt man schon in grübeln. Habe jetzt nun einen Termin für ein MRT gemacht weil die Sorgen jetzt doch groß geworden sind da mich die Aussagen der Ärzte nur weiter verunsichert haben. Hätte mein Behandler gesagt....kann vorkommen... abwarten...ist normal....wäre ich wahrscheinlich beruhigter gewesen. In dem Moment wenn man anschwillt sieht man so schrecklich aus und fühlt sich echt krank und schlecht. Tja jetzt habe ich schon ein sehr ungutes Gefühl wegen dem MRT Termin. Meistens wird man doch immer sehr erstaunt angeschaut, belächelt und nicht so ernst genommen wenn man erzählt dass man Unterspritzungen usw. macht....

  • #223

    Dr. Lüthy (zu # 222) (Montag, 15 Juni 2020 13:58)

    Hallo Petra,
    in Ihrem speziellen Fall macht ein Termin in meiner Praxis wenig Sinn, da ich weder auf die erforderliche Labor-Diagnostik noch die Allergietestung eingerichtet bin. Da ich keine Kassenzulassung habe, könnten wir zudem nicht einmal einen Teil der Behandlungs- und Diagnostik-Kosten der Krankenkasse in Rechnung stellen.....Von daher ist es eine gute Idee, sich bei einem versierten Hautarzt vorzustellen. Die Unikliniken bauen zudem gerade ihre Ästhetik-Abteilungen aus, so daß Sie auch dort gut aufgehoben sein dürften.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #222

    Petra (Sonntag, 14 Juni 2020 15:09)

    Lieber Herr Lüthy,

    herzlichen Dank für Ihre Antwort. Ich glaube auch, das Produkt ist nicht gerade sehr gut verträglich...was man so liest. Mein PC meint, das es nach 2 Montaten eher selten zu Nebenwirkungen kommt. Ich habe morgen nochmal einen Termin. Weiss aber nicht, ob ich mich von ihm noch behandeln lassen soll! Habe jetzt jeden Monat diese Gesichtschwellung! Bringt mir die Chargennumner des Produktes etwas? Schaue auch nach einem Hautzentrum mit Ästhetik oder Uniklinik (Tübingen/Ulm). Kann ich auch bei Ihnen einen Termin machen? Wird das wieder weg gehen...?

    Schönen Sonntag und herzliche Grüße
    Petra

  • #221

    Dr.Lüthy (zu # 222) (Sonntag, 14 Juni 2020 09:38)

    Hallo Petra,
    hört sich nach einer Allergie gegen einen Inhaltsstoff des Produkts an. Da würde ich auf jeden Fall an die Dermatologie der Uni gehen, die haben in der Regel auch eine Abteilung für Ästhetik. Evt. ist auch eine größere Hautarztpraxis in Ihrer Nähe. Denke, Sie brauchen u.a. Corticoide und natürlich auch eine entsprechende Diagnostik, damit sich so etwas nicht wiederholt.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #220

    Petra (Samstag, 13 Juni 2020 23:31)

    Hallo Dr. Lüthy,

    ich hatte im Februar eine Jeunesse uma (3 ml) Hyaloronbehandlung im Gesicht. Das Produkt kannte ich nicht, aber mein PC hat anscheinend nur die Besten Produkte?! Damit Nasolabialfalte, Wangenfalten,, etwas Jochbein und untere Kinnfalte. Ob es nicht richtig gespritzt wurde, kann ich nicht beurteilen.
    Danach Schwellung und Rötungen. Zwei Monate später im April hatte ich dann eine erste starke Gesichtsschwellung mit Rötungen und Verhärtungen an den Injektionsstellen. Mein PC sagte, er kann es sich nicht erklären, es könnte vlt. am Prdukt liegen! Er hat mir dann etwas Hylase gespritzt. Nach einem Tag ging die Schwellung dann langsam zurück. Im Mai dann wieder eine starke Gesichts- und Jochbeinschwellung. Wieder Hylase und ich glaube, es hilft nicht wirklich..??!! Die Schwellung war nächsten Tag noch da. Ich habe dann eine Woche ein Antibiotikum genommen, wegen evtl. Verdacht auf Bakterien. Nach Tagen ging alles wieder zurück. Nach diesen Behandlungen ist mein Gesicht faltiger und eingefallener (Dellen) als vorher!
    Jetzt ist seit 10. Juni das Gesicht wieder angeschwollen mit Verhärtungen und kleinen Knoten die auch sichtbar sind. Sehe aus wie ein Ballon. Habe auch Anntihistamin probiert, aber das hilft nicht. Ist der Auslöser eine Allergie oder ein Granulom von der Hysloronsäure??
    Oder ein immer wiederkehrendes Angioödem...? Ausgelöst durch Schilddrüsenhormone. Ich weiss nicht, ob es mit weiteren Hylasebehandlungen besser wird..? Ich muss auf jeden Fall zu einem Arzt der sich damit auskennt. Ich habe alles mit Fotos dokumentiert. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen..? Denn ich habe Angst jetzt immer wieder diese Gesichtschwellung zu bekommen.
    Vielen Dank für ihren informativen Hylaseblog.
    Herzlichst
    Petra

  • #219

    Dr.Lüthy (zu # 217) (Donnerstag, 11 Juni 2020 12:12)

    Hallo Maria,
    man darf tatsächlich nicht vergessen, dass das MRT fast nie für diese Fragestellung verwendet wird und zwar sicherlich die Schwellung abbilden kann - aber meist nicht die Ursache der Schwellung. Angioödeme stellen sich klinisch anders dar, und daß es die Hyaluronsäure selbst ist, ist unwahrscheinlich. Am besten Abwarten, dann Versuch mit Hylase, und auf jeden Fall nicht mehr dasselbe Präparat nehmen. Und sich stets vor Augen führen, dass JEDE Injektion ihre Risiken und Nebenwirkungen hat.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #218

    Marie (zu Maria aus #217) (Mittwoch, 10 Juni 2020 20:36)

    Hallo Maria.
    Ja man kann Hyaluronsäure bzw. das Gewebe auf dem MRT sehen. Du musst dein Problem aber vorher mit dem Radiologen besprechen!!
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Radiologen damit wenig Erfahrung haben. Ich war zuletzt an der Uniklinik in Erlangen, der Oberarzt in der Neuroradiologie war sehr gut!!
    Beste Grüße

  • #217

    Maria (Montag, 01 Juni 2020 19:50)

    Hallo,
    ich lasse mir seit ca. 2 Jahren Hyaluron spritzen sowie Botox im Abstand von ca. 4 bis 5 Monaten. Auch habe ich vor 5 Monaten ein Fadenlift mit Widerhaken machen lassen. Ca. drei Wochen nach der letzten Unterspritzung habe ich auf einmal Schwellungen auf der rechten Seite bekommen an den Wangen neben der Nase. Die Schwellung ging nach ca. 2 Tagen wieder weg aber dann habe ich diese Schwellung noch zweimal bekommen. Da ich keine anderen Beschwerden hatte glaube ich das das von den Unterspritzungen kommen könnte. Wenn ich auf der rechten Seite neben der Nase und an der Wange fühle, spüre ich eine Verhärtung. Meine Frage ist kann man ein Granulom durch Hyualuronsäue eigentlich erkennen und wenn ja wie. Ich lese immer, dass einfach Hyalurondiase gespritzt wird aber woher weiß man denn dass es auch davon kommt und nicht andere Veränderungen sind. Oder ob man ein Ödem oder Angieoödem bekommen hat ? Kann man eigentlich Hyaluron oder Granulome oder Ödeme sehen zum Beispiel in einem ct oder MRT ? Oder wenn ich jetzt zum HNO gehen würde und er würde die Nasennebenhöhlen ultraschallen sieht er dann das Hyaluron oder Granulom als auffälliges Gewebe oder bei CT oder MRT ?

  • #216

    Dr. Lüthy (zu #215) (Donnerstag, 28 Mai 2020 15:45)

    Hallo Diana,
    die Tränenrinne ist eine schwierige und komplikationsträchtige Region - vermutlich wurde der Tränenkanal durch die Schwellung verstopft, was einen Teil der Beschwerden erklärt. Falls sich insgesamt eine Verbesserungstendenz zeigt würde ich auf Hylase verzichten, da dann das Gewebe noch mehr einfällt. Redensity 2 ist ein tolles Mittel, macht aber manchmal enorme und lange anhaltende Schwellungen, auch wenn das ein Jahr davor beim selben Mittel nicht passiert ist. Noni Saft schadet nie, würde ich auf jeden Fall nehmen! Gruß und noch etwas geduld, Dr. Lüthy

  • #215

    Dr. Lüthy (zu #213) (Donnerstag, 28 Mai 2020 15:06)

    Hallo Madleine,
    von der Beschreibung her denke ich eher an eine Vernarbung (durch direkte Verletzung oder den Bluterguß) als an eine Infektion, manchmal verkapselt sich das Hyaluron auch und macht dann Knötchen. Meines Erachtens hilft hier nur Zuwarten, Hylase wäre sicher zu extrem. Leider ist es natürlich so, daß sich durch jede neue Injektion wieder neue Narben bilden und die Behandlung schwieriger wird. Dann am besten mal ein Jahr Pause machen, bis sich die Lippen vollständig regeneriert haben.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #214

    Diana (Donnerstag, 28 Mai 2020 12:12)

    Sehr geehrter Hr. Dr. Lüthy,

    vor 5 Wochen habe ich mir die Tränenrinne mit Redensity II (1ml insgesamt) aufspritzen lassen. Das Hyaluron wurde mittels Kanüle injiziert. Während der Auffüllung habe ich einen riesen Druck verspürt, der ja allgemein als normal beschrieben wird. Dieser Druck hat aber bewirkt, dass sich meine Nase komplett verstopft angefühlt hat. Kopfschmerzen und ein Druck beim Bücken kamen ebenfalls hinzu. Ich dachte mir ok, durch die Kanüle ist das Gewebe um meine Nase angeschwollen, das geht nach 2 Wochen bestimmt weg. Das Resultat hat mir auch im Anschluss der Behandlung auf Anhieb gefallen, der Effekt war super. Nach 3-4 Tagen, also mit Abklang der Schwellung, hat sich jedoch am rechten Auge eine Art geschwollener Strang gezeigt, der vom Tränenpunkt schräg zur Wangenmitte verläuft. Nach 3mal täglicher Kühlung und 2 wöchiger Abschwellzeit habe ich angefangen das Areal um meine Augen zu massieren, was ca. eine 60% Verbesserung gezeigt hat. Durch die Massage hat sich ebenfalls meine Nase teilweise entstopft und mein Kopfschmerz ist weniger aber noch nicht ganz weg. Nun, 5 Wochen danach, habe ich immer noch diesen Srang auf der rechten Seite und zusätzlich noch eine unförmige Schellung auf der Wange unmittelbar in Höhe des linken Nasenflügels. Kann es sein, dass das Hyaluron ausgelaufen ist? Das Hyaluron wurde meiner Heilprakiterin zufolge unter den Muskel gespritzt. Meine Augenringe kommen mir auch wieder vor, alsob sie nie behandelt wurden, sogar eher in Richtung Verschlechterung, da ich das Gefühl habe sie wurden in die Länge gezogen. Was würde mir Ihrer Meinung nach helfen? Sollte ich das ganze Auflösen? Wenn ja, nur dort wo gespritzt wurde oder auch dort wo die Schwellungen sind, sprich den Strang und Wangenbereich zusätzlich zu den Furchen? Oder sollte ich es mit Nono-Saft zuerst versuchen? Ich würde sehr gerne ihre professionelle Meinung hören und bedanke mich bereits im Voraus für Ihren Rat und Hilfe. Ich finde es wirklich toll wie Sie verzweifelten Frauen helfen :)

  • #213

    Madeleine (Mittwoch, 27 Mai 2020 12:36)

    Sehr geehrter Hr. Dr. Lüthy,
    ich bin seit einigen Tagen sehr verzweifelt und hoffe auf schnellen und fachkundigen Rat Ihrerseits.
    Ich habe vor 9 Tagen eine Lippenauffrischung gehabt, das war bereits das 4.Mal, immer im Abstand von ca.10 Monaten.
    Bisher gab es außer Schwellungen und einen kleinen Knubbel der mir auch leider geblieben ist nie nennenswerte Probleme.
    Diesmal ist es leider nicht so-es wurde 0,4 ml Volift Retouch in Ober und Unterlippe injiziert.
    Die Dame spritzte sehr grob meiner Meinung nach, unten mittig bildete sich direkt ein großer Bluterguss und auch oben rechts ein kleineres Hämatom.
    Die Gesamtschwellung dauerte ca.4-5 Tage, das Ergebnis ist auch gut und dezent wie gewünscht.
    Aber:die rechte Oberlippe wo der kleine Blutergüsse war, macht Beschwerden.Es ist immer noch eine kleine Schwellung zu Sehen, die auch etwas blasser zum restlichen Lippenrot erscheint. Zudem habe ich immer noch ein leichtes Druckgefühl/Schmerz dort und Brennen, schwer zu beschreiben.
    Ich habe es mit Heparin Salbe und Traumeel Tabletten probiert, eher nicht erfolgreich.
    Seit vorgestern nehme ich auch Bromelain und kein Traummeel mehr.
    Gestern war ich dann beim Dermatologen und habe es anschauen lassen (die Ärztin die unterspritzt hat ist leider an meinem 2. Wohnsitz und zuweit weg) weil ich irgendwie Panik bekommen habe dass ein Gefäß verstopft ist oder Sepsis etc...)
    Er meinte ich solle mir keine Sorgen machen, ein Gefäßverschluss würde sich ganz anders darstellen nach 8 Tagen und eine Sepsis schließt er auch aus, obwohl ich leicht erhöhte Temperatur habe (37,5 ca.)-das könnte aber meiner Meinung auch von dem psychischen Stress kommen den ich wegen diesen Sorgen mir selber mache.
    Er hat mir jetzt Diclofenac verschrieben und eine Kortisonstereoid Salbe.
    Er meine ein Antibiotikum wäre überhaupt nicht sinnvoll und es wäre auch kein Knoten zu tasten.
    Was meinen Sie dazu?
    Könnte es wirklich noch eine Auswirkung von der groben Spritze im Gewebe sein die diese Probleme verursacht?
    Die restliche Lippe ist ohne Probleme, ich spüre dort nichts, nur eben rechts oben.
    Die Schwellung ist auch nicht groß (vielleicht 0,5 mm rund) und im Bereich der Einstichstelle.
    Es ist aber optisch kaum zu Sehen.
    Ich wäre dankbar wenn Sie mir Ihren Rat geben.
    Lieben Dank und viele Grüße,
    Madeleine

  • #212

    Dr. Lüthy (zu #209) (Donnerstag, 23 April 2020 16:21)

    Hi Sunny,
    wenns 4 Wochen nach der Behandlung noch immer nicht abgeschwollen ist würde ich Hylase verabreichen. Ganz wenig, mit den dünnsten Nadeln die vorhanden sind.
    Gruß Dr. Lüthy