Hyaluronsäure mit Hylase auflösen - Erfahrungen

Nicht selten wird insbesondere im Bereich der Lippen zu viel Hyaluron gespritzt (im Extremfall "Schlauchbootlippen"), so daß der dringende Wunsch aufkommt, das Zuviel an Volumen möglichst bald wieder loszuwerden. Manchmal sackt auch ein Hyalurondepot nach unten ab und bildet dann an einer Stelle ein Polster, wo man es gar nicht haben will. Entsprechend geschulte Ärzte dürfen das Enzym Hyaluronidase verwenden, welches die Hyaluronsäure wieder auflösen kann. (s. Kapitel "Gesicht"). Im folgenden Blog besteht die Möglichkeit, Fragen zu dieser Methode zu stellen oder über Erfahrungen mit dieser Methode zu berichten. Gruß Dr. Lüthy 

Kommentare: 399
  • #399

    Nicole (Montag, 16 Mai 2022 23:51)

    Guten Abend Dr. Lüthy,
    ich habe in mehreren Beiträgen hier gelesen, dass sich juvederm nicht so gut mit Hylase auflösen lässt. Bei mir wurde hauptsächlich Stylage verwendet. Gibt es zu diesem Filler irgendwelche Erfahrungswerte von Ihnen?

    Ich habe mir vor Jahren die Tränenrinne und Wangen sowie die Nasolabialgegend aufpolstern lassen und mit der Zeit ist es leider nicht weniger geworden, sondern hat noch mehr an Volumen gewonnen, so dass ich es mir wieder auflösen lassen möchte.
    Ich bin dazu in Behandlung bei einem Facharzt, er hat bestimmt schon um die 150 Einheiten über drei Sitzungen Hylase pro Seite reingegeben, aber es tut sich gar nichts.
    Ich habe gehört, Stylage ist sehr stark wasserbindend. Kann es sein, dass es überhaupt kein hyaluron mehr ist bei mir, sondern Wassereinlagerungen? Und wenn ja: wie bekomme ich das weg, wenn nicht mit hylase? Oder sind es schlicht noch nicht genug Einheiten hylase verwendet worden?
    Bin drauf und dran die Behandlung abzubrechen, da es nur rausgeschmissenes Geld zu sein scheint, aber die Hylase war eigentlich meine letzte Hoffnung..
    Was denken Sie?
    Vielen Dank und schöne Grüße
    Nicole

  • #398

    Dr. Lüthy zu #397 (Donnerstag, 05 Mai 2022 18:40)

    Hallo Ela,
    Bei PDO-Fäden ist ein Lymphstau äußerst selten, da dieses Chirurgische Nahtmaterial exzellent vertragen wird. Gleichzeitig findet durch die Fäden eine sofortige strukturelle Verstärkung statt, was bei der meist zu dünnen Haut dort echt guttut.
    Gruß Dr.Lüthy

  • #397

    Ela (Donnerstag, 05 Mai 2022 18:36)

    Lieber Dr. Lüthy,
    weiterhin kämpfe ich mit ausgehöhlten Tränenfurchen nach Hyaluron-Hylase. Wenn Sie nicht so weit weg wären, würde ich mich so gern bei Ihnen vorstellen. Bisher hatten Sie mit Ihren Einschätzungen Recht.
    Ich versuche nun ein paar PRP-Behandlungen. Keine Ahnung, ob diese wirksam sind! Leider ist nicht nur die Haut nach alledem im Eimer, es fehlt auch Volumen, welches vorher da war. Sie sprachen zuletzt von PDO-Fäden statt Hyaluronsäure (zu starke Angst vor erneuten Schwellungen). Verursachen die Fäden keinen Lymphstau, wenn gelegt und geben diese auch etwas Volumen an bestimmten Stellen?
    Ich weiß nicht weiter…
    Besten Dank und schöne Grüße
    Ela

  • #396

    Dr. Lüthy zu #395 (Dienstag, 03 Mai 2022 22:37)

    Liebe Irina,
    exakt dasselbe Problem wurde hier im Blog bereits mehrfach ausführlich erörtert, bitte lesen Sie sich einfach die vergangenen Blogeinträge durch ( zuletzt z.B. #344 und 348) Ist sonst schade für die Patienten, die im Blog etwas bestimmtes suchen. Gruß Dr.Lüthy

  • #395

    Irina Steinmann (Dienstag, 03 Mai 2022 15:48)

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe nach meiner Hyaluron behandlung nach 9 Monaten schwellung an einem Auge und Tränensäcke. ich bin sehr unglücklich und würde es gerne entfernen lassen. Habe aber unglaubliche Angst davor, weil es extrem viele negativfälle gibt. Schlaffe trockene Haut usw. Wie sehen Sie das?

  • #394

    Anna (Samstag, 09 April 2022 13:26)

    Hallo Dr. Lüthy,
    vielen Dank für Ihre Antwort.
    Ich werde zuerst nur den Augenbereich behandeln lassen. Ich freue mich, dass die Nanosoft–Nadel–Methode sicher ist.
    Vielen Dank für diese Seite und Ihre Zeit.
    Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
    Viele Grüße, Anna

  • #393

    Dr. Lüthy zu #392 (Samstag, 09 April 2022 00:15)

    Hallo Anna,
    kann die genannte Behandlung guten Gewissens empfehlen, ein Gefäßverschluss ist nicht zu befürchten. Bei Allergieneigung würde ich allerdings ein Präparat mit weniger Inhaltsstoffen bevorzugen. Bei eher flächiger Anwendung wäre der Vital Injector die Injektionsmethode der Wahl. Die Nanosoft-Nadeln eignen sich m.E. nur für einzelne kleine Fältchen.
    Gruß Dr.Lüthy

  • #392

    Anna (Dienstag, 05 April 2022 22:47)

    Guten Abend Dr. Lüthy,
    ich möchte mich gerne mit Filorga Fillmed NCTF 135 HA mittels Nanosoft Microneedles behandeln lassen weil ich Angst vor Nadeln habe. Habe trotzdem Angst, dass bei Problemen mit Hylase und Nadeln behandelt werden muss. Ist bei der Behandlung mit Nanosoft Microneedles ein Gefässverschluss überhaupt möglich? Die Unterspritzung soll sehr oberflächlich sein und die Hyaluronsäure unvernetzt. Vielen Dank im Vorraus für Ihre Antwort. Gruss, Anna

  • #391

    Dr. Lüthy (zu # 390) (Mittwoch, 30 März 2022 16:29)

    Hallo Akaya, die Frage nach der Dosis kann ich eigentlich nur bei Kenntnis des genauen Befunds beantworten, aber sicher nicht über 100 IE Hylase Dessau bei ersten Mal. Länger als 2 Jahre hält kaum ein Filler - und wenn sich die letzten 4 Monate nichts verbessert hat ist nicht davon auszugehn, dass sich die HS noch auflöst.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #390

    Ayaka (Mittwoch, 30 März 2022 15:57)

    Vielen Dank für die sehr schnelle Antwort!

    Wieviel wäre denn so eine Mini dosis?
    Ich habe so viele schlechte Berichte zu Hylase gelesen, dass ich da sehr verunsichert bin.

    Also ist davon auszugehen, dass es sich selbstständig nicht mehr abbaut?

  • #389

    Dr. Lüthy (zu # 388) (Mittwoch, 30 März 2022 15:49)

    Hallo Akaya, nachdem Sie 2 Jahre lang tapfer abgewartet haben ist nicht mehr davon auszugehen, daß sich da noch was tut. Keine Angst vor Hylase, halt mit einer Mini-Dosis beginnen.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #388

    Ayaka (Mittwoch, 30 März 2022 14:00)

    Hallo,

    Ich habe vor 2 Jahren mein Kinn unterspritzen lassen und leider hat sich die hyaluronsäure bis heute nicht abgebaut. Mein Kinn sieht jedoch zu groß aus, außerdem ist es immer leicht gerötet und an zwei Stellen sieht man den Tyndall Effekt durchschimmern. Ich bin mir sehr unsicher, ob ich es jetzt mit Hylase auflösen soll, da ich schon so viele negativberichte darüber gelesen habe. Ich habe Angst, dass es dann Dellen gibt oder sogar schlimmeres.

  • #387

    Ela (Mittwoch, 09 Februar 2022 01:45)

    Guten Abend, Dr. Lüthy, großen Dank für Ihre Einschätzung! Ich werde für immer die Finger von Hyaluronsäure in der Tränenrinne lassen! Grüße, Ela

  • #386

    Dr. Lüthy zu #385 (Dienstag, 08 Februar 2022 13:10)

    Hallo Ela, mir ist kein Produkt bekannt, das weniger Schwellungen macht als Teoysal Redensity 2, von daher wäre ich mit erneuter Hyaluronsäure sehr vorsichtig. Die Stylage-Produkte mag ich sehr, allerdings halten sie sehr lange, würde vermutlich eher mit einem kurzwirksamen Produkt nachlegen oder ein PDO-Fadenlift versuchen.
    Gruß Dr.Lüthy

  • #385

    Ela (Montag, 07 Februar 2022)

    Guten Abend, Dr. Lüthy,
    ich melde mich wieder nachdem mir Teosyal Redensity 2 mit sehr viel Hylase vor 2,5 Monaten aufgelöst wurde, da ich sehr starke Schwellungen der Tränenrinne hatte. Das Ergebnis ist nun alles andere als erholt und schön, Schwellungen sind zumindest fast weg (lediglich morgens leicht). Nun wurde mir angeboten, ich könnte das Produkt Stylage S lediglich in die nach Hylase ausgehöhlte Bereiche spritzen lassen. Dieses Produkt würde weniger Schwellungen verursachen und nicht in die gesamte Tränenrinne (links innen und rechts außen ein wenig). Teilen Sie diese Meinung? Ich würde ungern erneut Schwellungen und erneut solch traurige Erfahrungen nach Hylase erleben! Dann behalte ich lieber etwas ausgehöhlte und knittrige Unterlider!
    Vielen Dank Ihnen für diese tolle Seite und schöne Grüße! Ela

  • #384

    Dr. Lüthy (zu # 383) (Mittwoch, 19 Januar 2022 16:20)

    Hallo Michelle, tatsächlich sind einzelne Fälle beschrieben, bei denen es über den Hyalurondepots zu einer bleibenden Erweiterung von Kapillaren gekommen ist, meist kann man das nur mit einer sehr guten Lupe erkennen. Diese erweiterten Blugefäßchen reagieren gut auf den Rosacea-Laser, teilweise reicht auch ein BSL-Gerät (z.B. HyperPulse), Letzteres ist halt nicht schmerzhaft und fast nebenwirkungsfrei. Auswirkungen auf die evt. noch verbliebene Hyaluronsäure haben Sie da nicht zu befürchten.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #383

    Michelle (Mittwoch, 19 Januar 2022 06:59)

    Hallo Herr Dr. Lüthy,

    ich hatte hier vor langer Zeit schon einmal geschrieben.
    Ich ließ mir das Kinn mit juvederm auffüllen. Leider wurde es schlecht gespritzt und ich hatte einen richtigen Boller auf dem Kinn
    sitzen.
    Zudem war das Kinn seitdem rot, genau dort wo injeziert wurde und das Hyaluron saß.
    Ich ließ es mir zwei mal auflösen, dann war alles wieder draußen laut Ärztin. Ich fühlte auch kein Hyaluron mehr.
    Die Rötung jedoch blieb...
    ich sollte abwarten. Evtl waren die Gefäße noch gereizt und brauchen länger.
    Etwas weniger wurde sie schon aber weg ging sie nicht mehr.. es sind jetzt 6 Monate seit der Hylase Behandlung vergangen..
    was denken Sie was das ist?

    Kann man evtl mit einem Rosacea Laser gegen die Rötung angehen, wenn es an den Gefäßen liegt und somit dauerhaft ist?
    Oder besteht die Gefahr, falls doch noch Material drin ist, dass irgendwas durch den Laser reagiert?
    Was wäre Ihr Tipp?

    Vielen lieben Dank schon einmal für Ihre Antwort.
    Lg Michelle (:

  • #382

    Karina (Sonntag, 16 Januar 2022 21:58)

    Hallo, ich habe mir in der Oberlippe Hylase Spritzen lassen da meine Oberlippe nach 2 Jahren Hyaluronaufspritzung immer noch hoch stand und es mir nicht gefallen hat ,ich hatte so lange gewartet weil ich dachte es löst sich von alleine doch es das war nicht der Fall . Dach den ich die Injektion bekam stellte sich einseltenes Gefühl ein ,beim Reden bewegt sich die Lippebnicht mit auch habe ich Probleme mit Trinken oder Suppe essen,weil die Lipp nicht mitgeht,es sind jetzt 14 Tage her ,meine Lippe ist immer noch genauso dick und das unbewegliche bleibt ,ich ich hoffnung haben das dies wieder von alleine weggeht? oder wurde da etwas verletzt? Vielen Dank für die Antwort

  • #381

    Dr. Lüthy (zu #380) (Donnerstag, 13 Januar 2022 13:54)

    Hallo Jana,
    wie im Blog schon mehrfach erwähnt läßt sich Juvederm meist nicht so gut auflösen wie andere Hyaluronsäuren. Meiner Erfahrung nach bessert sich der Befund aber nach 2-3 Sitzungen mit Hylase in der Regel so weit, daß keine weiteren Injektionen erforderlich sind. Zur Russian-Lips-Technik sollte man danach allerdings mindestens zwei Wochen Abstand lassen.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #380

    Jana (Donnerstag, 13 Januar 2022 08:36)

    Hallo,

    ich lasse mir bereits 5 Jahre die Lippen mit Juvederm unterspritzen. Mir ist aufgefallen, dass der Mund sehr schnabelförmig geworden ist. Dies würde ich gerne mit einer Hylase entfernen lassen und neu spritzen mit der Russian Methode. Muss alles komplett raus? Und wie oft muss die Hylase gemacht werden? Woran misst es sich? Gibts auch andere Optionen wie man die Lippen korrigieren lassen kann ohne Hylase?

  • #379

    Dr. Lüthy zu #378 (Mittwoch, 12 Januar 2022 09:19)

    Hallo Sarah,
    Hylase bitte niemals früher als nach 14 Tagen applizieren lassen, erst dann ist die oft maßgeblich zum Entenschnabel führende Gewebeschwellung vollständig abgeklungen. Falls nicht, Hylase-Behandlung und nächstes Mal eine andere Augmentations-Technik (z.B. Russian Lips) wählen.
    Gruß Dr.Lüthy

  • #378

    Sarah (Dienstag, 11 Januar 2022 21:13)

    Hallo,
    Ich habe eine wichtige Frage, ich habe mir gestern die Lippen machen lassen jedoch gefällt mir das Ergebnis garnicht da es von der Seite aussieht wie ein Schnabel. Ich möchte mir Hylase spritzen lassen falls sich das nicht ändert. Nach wie viel Wochen darf man sich Hylase spritzen lassen nach einer Hyaloron Behandlung?

  • #377

    Dr. Lüthy zu #374 (Montag, 03 Januar 2022 16:35)

    Hallo Katharina - sicherlich könnte man die Hyaluronsäure auflösen, aber dann ist natürlich der gesamte Effekt verpufft. Nur sehe ich da keine Alternative, wenn sich die Unverträglichkeitsreaktion sonst nicht stoppen lässt. Und bitte nie wieder dasselbe Präparat verwenden! Gruß Dr.Lüthy

  • #376

    Dr. Lüthy zu #373 (Montag, 03 Januar 2022 16:31)

    Hallo Jenny, Hylase kann nur direkt dort wirken, wo sie hingespritzt wurde - vermutlich löst sich die Hyaluronsäure bereits wieder auf. Die Lippe wird sich rasch wieder erholen, keine Sorge. Bitte nicht gleich wieder mit Hyaluronsäure auffüllen!
    Gruß Dr.Lüthy

  • #375

    Dr. Lüthy zu #372 (Montag, 03 Januar 2022 16:23)

    Hallo Karin, die Neurologin hat ja bereits bestätigt, dass der Maxillaris-Nerv geschädigt wurde. Es bestehen jedoch gute Chancen auf Erholung, denn der Nerv wurde ja höchstwahrscheinlich nicht durchtrennt. Gegen die neuropathischen Schmerzen gibt es inzwischen oft gut wirksame Co-Analgetika wie Pregabalin oder Gabapentin, damit kennen sich die Neurologen gut aus oder Sie konsultieren einen Schmerztherapeuten. Vorher bitte noch testen, ob Novaminsulfon nicht hilft.
    Gruß Dr.Lüthy

  • #374

    Katharina (Sonntag, 02 Januar 2022 13:34)

    Hallo,
    Ich hatte Ende Juli eine Skinbooster Behandlung an den Händen und bin 29. 11 geboostert worden
    Habe am 22.12. juckende Handrücken bekommen genau dort wo Hyaluron eingespritzt wurde zwei Tage später an Heiligabend dann starke Schwellung an beiden Handrücken . Ich bin dann nach den Feiertagen zu meiner behandelten Ärztin gegangen. Diese hat mir Prednisolon zur Stoßtherapie mitgegeben, und auf meine Frage ob es nicht besser wäre auch aufzulösen, meinte sie das es nicht möglich wäre da sie sonst mein eigenes Gewebe zerstören würde .
    Also hab ich die Stoßtherapie gemacht mit dem Ergebnis das die Handrücken nach Beendigung nun wieder anschwellen…
    Kann man denn wirklich nicht wieder auflösen???
    Besten Dank im Voraus
    Katharina

  • #373

    Jenny (Donnerstag, 30 Dezember 2021 21:17)

    Guten Tag,
    Vor 4 Wochen wurde mir hylase injiziert, ohne Aufklärung - ich weis leider auch nicht wie viel - über der Lippe um dort alte verschobene hyaluronsäure zu entfernen.
    Nach 2 Tagen war die Haut an den Einstichstellen komplett eingefallen und ist bis heute dünn und nicht mit dem Gewebe verbunden.
    Was mir jedoch am meisten Sorgen bereitet ist, dass auch an anderen Stellen im Gesicht an denen ich Unterspritzungen hatte diese dich nach nun 4 Wochen auflösen, obwohl die hyalase angeblich nicht mehr wirkt. Kann ich hyalase irgendwie stoppen? Mein Gesicht fällt immer weiter ein und stellen an denen dicke Knubbel von hyaluronsäure waren bis 3 Wochen nach der hyalase Behandlung sind nun eine Woche später komplett weg. Ich hab Angst dass mein eigenes Gewebe ebenfalls immer weiter abgebaut wird

  • #372

    Karin (Samstag, 18 Dezember 2021 23:25)

    Hallo, brauche dringend Hilfe. Vor 2 Wochen habe ich mir die Augenringe mit Hyaluron spritzen lassen. Auf der linken Seite ging was schief, ich habe beim spritzen bemerkt das das Material bis in den Eckzahn ausgestrahlt hat, ich sagte es gleich aber mein Arzt reagierte nicht und gab mir auch keine Antwort.
    Als ich die Praxis verließ habe ich schon ein taubheitsgefühl auf der linken Seite bemerkt es ging über die Nase und die linke Seite der Lippe.
    Ich wartete bis Mittwoch aber das taubheitsgefühl ging nicht weg. Abends ging ich dann zu meinem Arzt der die linke Seite mit Hyalase auflöste.
    Seit dieser Auflösung bin ich nur noch ein halber Mensch, taubheitsgefühl ist immer noch da und zusätzlich noch sehr starkes brennen das nicht auszuhalten ist.
    Nach einer Woche ging ich dann zur Neurologin die dann eine Untersuchung mit Strom gemacht hat und mir mitteilte das der Nerv kaputt ist.
    Das taubheitsgefühl geht warscheinlich nicht mehr weg aber jetzt meine Bitte und Frage was kann ich gegen das brennen unternehmen? Ich halte das nicht mehr aus es ist wirklich furchtbar. Schmerzmittel helfen leider nicht.
    Bitte vielleicht können Sie mir einen Rat geben.
    GLG
    Karin

  • #371

    Jana (Montag, 13 Dezember 2021 22:06)

    Vielen Dank für ihre Antwort.. also nein es wurde nicht wie bei den Russia lipps gestochen im Gegenteil noch weiter oben mittig zwischen Nase und Lippen … das hyloron in den Wangen war nach 2 Tagen …

    Also am ersten Tag war die Lippe auch schief wurde gesagt warten sie 2 Wochen

    2ter Tag war mein linke Gesichts Hälfte mit schief

    Plus der knoten in der Wange

    Jetzt sind 3 Wochen vergangen … ich fühle das etwas in der Wange ist wurde ja auch aus massiert von der Dame

    Geschlafen habe ich keines falls auf der Seite oder Bauchladen im Gegenteil … achte sehr nach Eingriffen auf die Position

    Also richtig ist das ganze bestimmt nicht …, Russianlips sind mir bekannt und das wurde tatsächlich nicht so eingestochen

  • #370

    Dr. Lüthy (zu #369) (Montag, 13 Dezember 2021 21:10)

    Hallo Jana,
    was die Einstichstellen betrifft kann ich Sie beruhigen, auch bei der aktuell sehr nachgefragten "Russian Lips" Technik wird immer von der "weissen Lippe" aus in Richtung Lippenrot gestochen. Der Knoten in der Wange läßt sich allerdings nicht erklären, aber ein Abwandern des Fillers in Richtung Wange wäre sehr ungewöhnlich. So etwas kann allerdings in den ersten beiden Nächten passieren, wenn nicht ausreichend dafür Sorge getragen wurde, eine nächtliche Bauchlage zu vermeiden. Viele liegen im Tiefschlaf bäuchlings mit dem Gesicht auf ihrer (warmen) Hand und drücken den Filler aus der Lippe. Falls tatsächlich Filler in der Wange gelandet ist und optisch stört kann man diesen meist mit Hylase auflösen. Bezweifle allerdings sehr, daß der Filler bei der Injektion dorthin gelangt ist - ist also eher nicht vom Behandler verursacht worden. Mit Komplikationen, wenn auch sehr selten, muß man bei jeder Beauty-Behandlung rechnen, das sollte jedem klar sein. Es passiert nur dann 100%ig nichts, wenn man nichts machen läßt.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #369

    Jana (Montag, 13 Dezember 2021 19:02)

    Hallo habe auch eine Frage habe mir die Lippen aufspritzen lassen und anscheinend wurde komplett falsch gearbeitet denn Einstich stellen habe ich in der Oberlippe zwischen Nase und Lippe … dann hatte ich in der linken Wange einen knoten war 3 Tage sehr angeschwollen konnte nicht sprechen oder essen

    Hatte dan den Termin bei der Ärztin die das gemacht hat sie hat den Knoten dann massiert waren schmerzen … jetzt bin ich seid 3 Wochen angeschwollen

    Gehört das Produkt bei der Wange nicht aufgelöst? Ist es Vl garkeinen Schwellung sondern eben Produkt was verrutscht ist ?

    Wie kann ich denn jetzt fortgehen? Damit das entfernt wird und kosten entfernt wird und neu gemacht wird ?

    Lg

  • #368

    Ela (Sonntag, 12 Dezember 2021 09:24)

    Lieber Herr Dr. Lüthy,
    vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen zu antworten!
    Dann kann ich sagen, dass an mir leider erfolglos nur experimentiert wurde und viel zu viel Hylase verwendet wurde! Vor allem bin ich nun mit zwei unterschiedlichen Augen unterwegs! Ein Auge mit 150 Einheiten so aufgelöst, dass sich eigene Hyaluronsäure weg ist, das andere ‚nur’ mit 50! Ich bin fix und fertig… habe mir diese Ärztin extra ausgesucht, weil ich dachte, sie könne das gut! Sie löst täglich auf sagt sie und wirkte sehr sicher! Für mich ist es nun ein Schock!
    Aus einer Unterspritzung der Tränenrinne im Sommer ist eine Horrorfahrt geworden und ich bin weiterhin drin! Wie soll ich das nur verkraften?
    Ich weiß nun gar nicht mehr weiter!
    Die besten Grüße!

  • #367

    Dr. Lüthy (zu #366) (Samstag, 11 Dezember 2021 15:01)

    Hallo Ela,
    die Teoysal-Präparate lassen sich meist gut auflösen, so daß man i.d.R. auch mit ca. 50IE auskommt. Ein "Wiederaufbau" war bei meinen ganzen Hylase-Patientinnen bisher nicht erforderlich, höchstens ein erneuter Versuch, z.B. die Tränenrinne mit einer alternativen Technik oder einem anderen Präparat aufzufüllen. Bei Ihrer Vorgeschichte würde ich vermutlich einen Kollegen suchen, der diese Region mit Eigenfett behandelt.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #366

    Ela (Samstag, 11 Dezember 2021 14:31)

    Lieber Dr. Lüthy,
    vielen Dank für die erste Einschätzung! Es handelte sich um Teosyal Redensity 2 (0,5 pro Auge), von 4 Monaten gespritzt. Starke Schwellungen morgens und traurige ‚Dauerwürste‘ als Ergebnis. Nun wurde aufgelöst, sehe recht eingefallen aus. Ich habe mich vom Aussehen vor der Unterspritzung verabschiedet! Leider muss das andere Auge noch weiter aufgelöst werden, renne mit unterschiedlichen Augen herum. Hier bin ich sehr unsicher nun, da mich ein leider sehr trauriges Ergebnis erwartet! Ist es denn normal, dass für eine komplette Auflösung 200-300 Einheiten Hylase eingesetzt werden? Danach sieht man schon eingefallen aus! Wie gehen Sie für ein Wiederaufbau vor?
    Vielen Dank und schöne Grüße!

  • #365

    Dr. Lüthy (zu # 364) (Freitag, 10 Dezember 2021 10:22)

    Hallo Ela,
    in Ihrem Fall ist es schwierig, ohne Kenntnis des genauen Befunds, des verwendeten Präparats und des Zeitverlaufs einen vernünftigen Rat zu geben. Kann nur dazu raten, die Geduld nicht zu verlieren und nach der Hylase-Behandlung mindestens 4 Wochen die Regeneration des Gewebes abzuwarten. 200IE hört sich für die Erstbehandlung der Tränenrinne schon viel an - vermutlich erschienen Sie so verzweifelt, daß die Kollegin Sie nicht mit langsam ansteigenden Dosen plagen wollte.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #364

    Ela (Mittwoch, 08 Dezember 2021 17:20)

    Lieber Dr. Lüthy,
    nachdem ich seit 4 Monaten mit Schwellungen und einem optisch schlechten Ergebnis nach einer Hyaluron-Unterspritzung der Tränenrinne umherirrte, wurde mir von einer Ärztin das ganze mit Hylase entfernt. Sie benutzte sehr viel Hylase (insgesamt 200 Einheiten, 150/50)! Nun ist das Ergebnis sehr bescheiden, es sieht leider nicht aus wie vor der Unterspritzung! Wurde zu viel Hylase benutzt? Ein Auge hat mehr Hylase bekommen als das andere, ich habe ungleiche Ergebnisse! Bin zutiefst unglücklich und weiß nicht mehr, wie ich aus diesem Drama je wieder raus kommen soll… Sind 200 Einheiten Hylase Dessau normal beim auflösen? Es soll ja noch weiterhin aufgelöst werden, wo nicht so viel rein kam!
    Ich würde mich über ihre Einschätzung sehr freuen! Vielen Dank!

  • #363

    Dr. Lüthy (zu #362) (Montag, 06 Dezember 2021 17:51)

    Hallo Alessa,
    können Sie, sofern Sie das Gefühl haben, daß keinerlei Schwellungen mehr da sind. Abhängig von der Hylase-Indikation sollte die Hyaluronsäurebehendlung natürlich entsprechend modifiziert werden (anderes Präparat, andere Applikationsform....)
    Gruß Dr. Lüthy

  • #362

    alessa (Montag, 06 Dezember 2021 16:41)

    kann ich mir ca. 3 wochen nach der hylase behandlung wieder hyaloron spritzen lassen?

  • #361

    Dr. Lüthy (zu #359) (Mittwoch, 01 Dezember 2021 20:45)

    Hallo Sarah, freut mich sehr, das Sie eine verantwortungsvolle Kollegin gefunden haben, die mit Hylase umgehen kann. Die Horrorstorys aus dem Internet halten keiner Überprüfung statt, da wird leider sehr viel Mist erzählt. Bei großen Lokalanästhesien vor operativen Eingriffen wird regelmäßig eine große Menge Hylase infiltriert ohne dass je solche Nebenwirkungen aufgefallen sind - der Patient wird in der Regel gar nicht über den Hylase-Zusatz aufgeklärt.
    "Unverdünnt" ist missverständlich, da man das Hylase-Pulver ja auflösen muss - ich löse 300 IE mit 1ml NaCl auf, das ist die Standard-Konzentration. Je nach Befund kann man auch mit 0,5 oder auch 2ml verwenden - entscheidend ist, dass die Hyaluronsäure auch Kontakt mit dem Enzym bekommt.
    Außer Juvederm reagieren vermutlich alle bekannten Hyaluronsäuren auf Hylase. Dieser Nachweis ist m.W. für die Zulassung einer Hyaluronsäure nicht erforderlich.
    Einen Abstand von 4 Wochen zur Covid-Impfung halten die meisten Experten für ausreichend.
    Gruß Dr. Lüthy, und Viel Erfolg bei der Hylasebehandlung!

  • #360

    Sarah (Mittwoch, 01 Dezember 2021 19:40)

    * 6 wochen nach der impfung meine ich natürlich, sorry!

  • #359

    Sarah (Mittwoch, 01 Dezember 2021 19:39)

    Hallo, ich habe ein paar fragen, weil ich mir meine überfüllten lippen mit hylase korrigieren lassen will, aber ich habe auch angst wegen der ganzen horror stories. in einer gruppe auf facebook berichten frauen über schäden und nebenwirkungen am ganzen körper auch bei kleinen dosen). ich habe dennoch eine ärztin gefunden die sehr verantwortungsvoll damit umzugehen scheint (online berichten einige patienten von einer erfolgreichen hylase behandlung bei ihr und ich habe mich sehr gut beraten gefühlt, sie macht vorher einen patch test und macht auch mehrere sitzungen bei hylase statt alles auf einmal, allerdings wendet sie es unverdünnt an (sie meint dann ist weniger gefahr dass die hylase irgendwo hin kommt wo man sie nicht will- sehen sie damit ein problem?)

    des weiteren wollte ich fragen, welche filler gut mit hylase aufzulösen sind und welche filler sie benutzen (ich habe restylane und verstehe gar nicht wieso juvederm erlaubt ist wenn man es so schlecht auflösen kann).

    meine letzte frage: es ist ja schon etwas zeit vergangen seit das impfen angefangen hat, daher haben sie jetzt vielleicht etwas erfahrung sammeln können. ist eine hylase behandlung 6 wochen nach der behandlung unbedenklich?

    LG

  • #358

    Angelika (Donnerstag, 18 November 2021 21:49)

    Hallo Herr Dr. Lüthy,
    Vielen dank für ihre Antwort habe einfach Angst das durch eine hylasebehandlung alles noch schlimmer wird bzw einfällt bin 55 Jahre alt. Sehe aus wie sylvie meis sie hatte ja auch Probleme unter den Augen, deshalb bin ich überhaupt auf eine hylasebehandlung gekommen. Bei ihr sieht ja wieder alles top aus. Werde mir einen Termin bei ihnen geben lassen , dann kann man es besser beurteilen die Entfernung nehm ich in Kauf. Hoffe das es allen Beteiligten bald besser geht LG

  • #357

    Dr. Lüthy (zu#356) (Donnerstag, 18 November 2021 17:17)

    Hallo Angelika,
    auch nach 10 Jahren ist die Hylasebehandlung manchmal erfolgreich - schaun Sie sich einfach mal die vergangenen Blog-Beiträge durch, das Problem ist schon mehrfach erörtert worden.
    Gruß Dr. Lüthy

  • #356

    Angelika (Mittwoch, 10 November 2021 20:42)

    Hallo ich habe ein Problem im unterem Bereich der augen hatte vor ca 10 jahren eine unterspritzung mit hylaron war auch alles gut jetzt schwelle ich immer mehr ein richtige wasseransammlung meine augen wirken immer kleiner. Meine frage besteht eine Möglichkeit eine Verbesserung zu erzielen. Fühle mich einfach nicht wohl trage nur noch Brille damit es nicht so auf fällt

  • #355

    Dr. Lüthy zu #354 (Samstag, 06 November 2021 17:25)

    Hi Martha - ja, normalerweise sollten 50 IE pro Seite locker ausreichen. Manchmal sind die Hyaluronsäure-Depots aber mehrteilig oder gekammert, dann bleibt meist ein kleiner Rest drin und der baut sich nur langsam ab. Das Kribbeln kann eine leichte Fremdkörperreaktion sein, eine minimale Unverträglichkeit oder Druck auf nervale Strukturen. Abwarten und auf unseren Körper vertrauen!
    Gruß Dr.Lüthy

  • #354

    Martha (Mittwoch, 27 Oktober 2021 12:37)

    Danke für all die Antworten.
    Eine letzte Frage habe ich noch:

    Ist denn davon auszugehen, dass bei 50U Hylase, dass Hyaluron (0,5ml) pro Seite restlos aufgelöst ist? Auch wenn es tief auf den Knochen injiziert wurde? Redensity 2 soll ja nur leicht vernetzt und damit recht einfach aufzulösen sein.

    Des Weiteren spüre ich immer mal wieder ein Kribbeln, bzw. leichtes brennen in dem Areal.

    Wie ist das zu deuten?

    Danke und Grüße

  • #353

    Dr. Lüthy (zu #352) (Dienstag, 26 Oktober 2021 15:15)

    Hallo Martha,
    korrekt - bei einem Großteil normalisiert sich das spätestens innerhalb eines Jahres. Drücke Ihnen die Daumen!
    Gruß Dr. Lüthy

  • #352

    Martha (Dienstag, 26 Oktober 2021 14:19)

    Danke für die Antowort.
    Zeithorizont also vielleicht mal noch so 2-3 Monate warten?
    Haben Sie die Erfahrung gemacht dass sich das dann noch merklich bessert?

  • #351

    Dr. Lüthy zu #350 (Montag, 25 Oktober 2021 15:18)

    Hallo Martha,
    da sich ja bei mir leider die schlimmeren Fälle sammeln, hatte ich schon häufig Patienten, bei denen das einige Monate ging. Bei Ihnen hatte die Hylase vermutlich auch körpereigene Hyaluronsäure abgebaut, diese regeneriert sich im gesunden Gewebe schnell, und vermutlich war dieser Anteil bei Ihnen fürs Abschwellen erforderlich. Wäre trotzdem etwas zurückhaltend mit erneuter Hylase. Gruß Dr.Lüthy

  • #350

    Martha (Montag, 25 Oktober 2021 08:04)

    Hallo Herr Lüthi,

    danke für Ihre schnelle Antwort.
    Müsste durch das Auflösen des Hyalurons nicht auch der Lymphstau beendet sein?
    Unmittelbar nach der Hylase war es ja super!

    Wie lange dauern denn solche Stauungen erfahrungsgemäß, wenn sie temporär sind?
    Es sieht wirklich nicht gut aus und verbessert sich im Laufe des Tages auch nicht merklich...

    Viele Grüße